Utopia hat sich mit dem Ziel des selbstbestimmten Lebens und Handelns zur Bekämpfung rassistischer, nationalistischer, sexistischer und militaristischer Tendenzen in der Gesellschaft zusammengeschlossen. Die Stärkung selbstbestimmten Handelns, sozialer Verantwortung und Solidarität ist uns von daher ein wichtiges Anliegen. Das Konzept unserer Gruppe gründet sich dabei auf die Verflechtung von Bildungs-, Beratungs-, Kultur- und Jugendarbeit.
Wir denken, dass mit dem wachsenden Verständnis der gegenwärtigen Verhältnisse, d.h. der politischen, ökonomischen, kulturellen wie sozialen Zusammenhänge, individuelles Engagement zu organisiertem Handeln und so zu kultureller Entfaltung und Emanzipation aller führen kann, wenn die Menschen es wollen. Dazu wollen wir mit unserer Arbeit beitragen.
Aus den Erfahrungen der letzen Jahre sowie aus unserem partizipatorisch-emanzipatorischen Anspruch resultiert die kritische Hinterfragung autoritärer und hierarchischer Strukturen sowie deren Ablehnung, sofern der Nachweis ihrer Existenzberechtigung nicht erbracht werden kann. Im Gegensatz dazu begrüßen und unterstützen wir den Aufbau von selbstorganisierten Gruppen, politischen Basisinitiativen, netzwerkartigen Zusammenhängen und Strukturen. Darin sehen wir wichtige Grundlagen für eine solidarische Praxis und somit wesentliche Bestandteile einer demokratischen Kultur.